Willkommen

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Zur JVH gehören alle Medienschaffenden des Handwerks: Rund 200 Redakteure, Fachjournalisten, freie Mitarbeiter, Pressereferenten und Pressesprecher sowie Verantwortliche für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit aus Handwerkskammern, Verbänden, handwerksnahen Einrichtungen.

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Welche Vorteile bietet eine JVH-Mitgliedschaft?
Die Mitglieder profitieren von einem regelmäßigen Informations- und Erfahrungsaustausch. Angeboten werden Weiterbildungen, (Hintergrund)- Gespräche mit Politik und Wirtschaft, gemeinsame Besuche von Tagungen und Messen. Bei der JVH stehen fachliche und inhaltliche Fragen zur Alltagspraxis im handwerklichen Medienwesen an erster Stelle. Eine Mitgliedschaft in der JVH ergänzt die Zugehörigkeit zu einem journalistischen Berufsverband optimal.


Weitere Auskünfte zur Mitgliedschaft

Mit Erfahrungsaustausch zur Digitalisierung im Bau

Das Bauhandwerk steht vor einer großen Herausforderung, der Digitalisierung am Bau. Ob kleiner Betrieb oder großer Baukonzern - alle Bauausführenden sind gefordert, sich dem zu stellen. Doch wie können die Fähigkeiten und Kompetenzen erlangt werden? Oftmals ist es naheliegender als gedacht, denn das entsprechende Know-How ist meist schon im eigenen Unternehmen vorhanden. Um diese und viele andere Fragen zur digitalen Transformation am Bau zu klären, treffen sich die Vor- und Weiterdenker zum ersten Handwerkscamp in Deutschland. Durch den informellen Erfahrungsaustausch auf diesem Barcamp und die Diskussion auf Augenhöhe über alle Hierarchieebenen hinweg, entwickelt sich eine außerordentliche Dynamik. Ob Drohnen, BIM oder der Einsatz von Tablets oder 3D-Betondruck, das Bauhandwerk steht vor großen Herausforderungen.
Die Bauwirtschaft gilt gemeinhin als technologisch rückständig. Wie kaum eine andere Branche steht sie daher zur Zukunftssicherung aktuell in der Verantwortung, sich mit der digitalen Transformation zu beschäftigen. Natürlich wird man auch in Zukunft Bauleistungen nicht bei Amazon runterladen können. Doch neue Prozesse, digitale Hilfsmittel und visionäre Innovationen helfen der Bauwirtschaft, effizienter zu werden. Dies unterstützt auch die Politik und fördert das Bauen 4.0. So sollen beispielsweise ab 2020 alle öffentlichen Bauvorhaben des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) nur noch nach dem sogenannten Building Information Modeling, kurz BIM, geplant und gebaut werden. Die Auswirkungen betreffen Baukonzerne wie anschließend etwas zeitverzögert auch die mittelständische Bauwirtschaft. Wer den Anschluss verpasst, wird von lukrativen Aufträgen ausgeschlossen und ist künftig nur noch “Schrauber”. Die Beratungsleistung und Serviceorientierung in Verbindung mit digitaler Kompetenz entscheidet über die Zukunft der Handwerksbetriebe, sind sich Experten einig.
Digitale Kompetenzen im Betrieb fordern und fördern
Doch wie können Handwerker das Know-How aufbauen? Die Handwerkskammern bieten Weiterbildungen an, und immer mehr Unternehmen veranstalten Kongresse zu diesem Thema. Erstaunlicherweise sind die eigentlichen Kompetenzen jedoch oftmals bereits im Betrieb vorhanden, sie können sich nur nicht entfalten. Denn die jüngere Generation ist mit dem Internet aufgewachsen und kann durchaus damit umgehen. Lediglich Hierarchiedenken und antiquierte Einstellungenverhindern, dass die eigenen Mitarbeiter Know-How und digitalen Sachverstand beruflich einsetzen. Hier sind die Chefs gefragt, Möglichkeiten einzuräumen, die Zukunftsausrichtung des Betriebs mitzugestalten.
Erfahrungsaustausch auf dem ersten Handwerkscamp in Berlin
Auf dem ersten Handwerkscamp in Deutschland treffen sich genau diese Vor- und Weiterdenker, um sich auf Augenhöhe über alle Hierarchieebenen hinweg auszutauschen. Ein Barcamp ist ein partizipatives Veranstaltungsformat, das ursprünglich aus der Tech-Szene kommt und den Teilnehmern ermöglicht, eigene Themen anzusprechen. “Das Schöne ist, dass jeder von seinen Erfahrungen berichten kann oder auch andere nach ihren Erlebnissen befragen kann”, erklärt Handwerkscamp-Organisator Roland Riethmüller. Denn auf einem Barcamp wird Wissen weitergegeben und mit anderen geteilt. Interessierte Teilnehmer können selbst Vorträge halten oder auch einfach die Teilnehmer befragten. “Perfektion ist dabei nicht wichtig! Alleine durch den Enthusiasmus der Teilnehmer entwickelt sich eine unglaubliche Energie, von der alle profitieren.”
Der Digitalisierung müssen sich alle Handwerker stellen
Denn die Digitalisierung stellt alle Handwerker im Bauhandwerk vor ähnliche Herausforderungen. So kann der Malermeister über seine Erfahrungen mit Google Adwords berichten und der Dachdecker von seiner
Drohne erzählen. Doch auch Diskussionen über die Meisterpflicht oder aktuelle Herausforderungen wie die Entsorgung HBCD-haltiger Dämmstoffe können Themen auf dem Barcamp sein. Das ist das Spannende: Die Agenda entsteht erst am ersten Tag, wenn die Teilnehmer ihre Themen präsentieren. “Ich kann mich noch gut an mein erstes Barcamp erinnern”, erzählt Riethmüller. “Als die Frage nach den Freiwilligen aufkam, meldeten sich fast alle Teilnehmer. Es war ein Gänsehaut-Gefühl!”
Am 1. und 2. April bietet das Handwerkscamp interessierten Handwerkern die Möglichkeit, jenseits der ausgetrampelten Pfade Inspiration, neues Wissen und außergewöhnliche Erlebnisse zu erlangen. Das Handwerkscamp wird von der Redaktion Meistertipp.de unter der Schirmherrschaft der SHK Innung in Berlin veranstaltet.

 


Flüchtlinge im Handwerk

Wie so oft in einem föderalistischen Staat ist es auch im vorliegenden Zusammenhang nicht ganz einfach, sich einen Überblick über die Maßnahmen in den einzelnen Bundesländern zu verschaffen. Die Redaktion der Wirtschaftszeitschrift „handwerk magazin“ hat deshalb unter den bundesdeutschen Handwerkskammern eine Umfrage gestartet, wie vielfältig die Initiativen sind, und vor allem, wie stark sich Handwerkskammern in diesem Bereich engagieren. Da davon auszugehen ist, dass sich die Initiativen stetig weiterentwickeln, wird diese Umfrage online unter www.handwerk-magazin.de/fluechtlinge vorgehalten, damit sie immer aktuell abrufbar ist.

Sprachkurse, Aufenthaltssicherheit, weniger Beschränkungen – das braucht das Handwerk

Abgefragt wurde in der Umfrage unter den Handwerkskammern außerdem die Bereitschaft der Handwerksunternehmen im jeweiligen Kammerbezirk, Flüchtlinge zu integrieren. Knapp die Hälfte der antwortenden Kammern schätzen die Bereitschaft als mittel, mehr als die Hälfte sogar als hoch ein. Als größte Stolpersteine bei der Integration von Flüchtlingen in die Unternehmen gelten die „sprachlichen Barrieren“ (96 %), die „Unsicherheit bezüglich der Dauer der Verfügbarkeit“ (57 %) und die „Beschäftigungseinschränkungen aus rechtlicher Sicht“ (42 %). Auch relevant gilt die „mangelnde Transparenz bezüglich der rechtlichen Voraussetzungen“ (35 %).
Als wenig hinderlich dagegen wurden „kulturelle Barrieren“ (32 %) und „nicht anerkannte bzw. fehlende Zeugnisse und Abschlüsse“ eingeschätzt.In den Punkten „Kulturelle Barrieren“ sowie „Zeugnisse und Abschlüsse“ unterscheiden sich die Handwerkskammern übrigens deutlich von der Unternehmersicht: In einer Onlinebefragung des Instituts für Beschäftigung und Employability IBE und der Hays AG, an der sich 354 Unternehmen beteiligten, wurden die kulturellen Barrieren von 60 % der Antwortenden als einer der größten Stolpersteine gesehen (im Handwerk 32 %), die Problematik der Anerkennung von Abschlüssen von 44 % (im Handwerk 3 %) und die fehlenden Zeugnisse von 40 % (im Handwerk 15 %).

Weitere Informationen für Mitglieder


Handwerker im InterviewSpots aus dem Land der besonderen Handwerker

Bereits eine Tradition ist unser Projekt „Aufs Podest“, bei dem Nachwuchsjournalisten täglich zwei Betriebe aus der Sonderschau „Land des Handwerks“ vorstellen. Die Interviews sind Ergebnis der bereits seit einigen Jahren bewährten Zusammenarbeit der jvh mit der Deutschen Journalistenschule(djs). Die angehenden Journalisten bekommen auf diesem Weg eine Vorstellung von der Vielfalt und Modernität unseres Wirtschaftsbereiches. Wir bauen darauf, dass die positiven Eindrücke dazu führen, dass das Handwerk im späteren Berufsleben der Nachwuchskräfte Beachtung findet.

Unser Kollege Jens Christopher Ulrich hat auch in diesem Jahr die jungen Leute gut auf ihre Aufgabe vorbereitet und alle notwendigen Absprachen geführt. Dafür herzlichen Dank! Wir würden uns freuen, wenn Sie die Gelegenheit nutzen und dieses und jenes Interview live verfolgen.

Foto: Michael Schuhmann


Zeitungsstand auf der IHM

Auf der Internationalen Handwerksmesse vom 8. bis 14. März 2017 in München organisiert die JVH wieder den Medienstand für ihre Mitglieder. Dort liegen die Publikationen der Handwerkspresse aus, die von den Messebesuchern mitgenommen werden können. Der Stand ist auch in diesem Jahr in Halle C3 (Stand-Nr. C3.168) platziert. Die Auslage der Publikationen ist für JVH-Mitglieder wie in den Vorjahren natürlich wieder exklusiv und kostenfrei! Die Standfläche wird der JVH von der GHM Gesellschaft für Handwerksmessen zur Verfügung gestellt. 2016 war unser Angebot an Publikationen leider etwas rückläufig. Daher wäre es sehr schön, wenn wir in diesem Jahr den Turnaround schaffen!

Deshalb ergeht an alle Kolleginnen und Kollegen die Bitte, den Vertrieb der Zeitung/Zeitschrift, für die Sie tätig sind, über die kostenfreie Beteiligungsmöglichkeit zu informieren. Das Anmelde-Fax sollte bis spätestens 20. Februar 2017 zurückgesandt werden.


WhatsApp-News für Handwerker starten zur IHM mit der Aktion „Team Digital“

Ein Thema, das viele Betriebe und Handwerksorganisationen bewegt: digitale Kommunikation und Information. Deswegen starten – pünktlich zur Internationalen Handwerksmesse (IHM) 2017 – die SchlüterscheVerlagsgesellschaft und die Herausgeberkammern des Norddeutschen Handwerks einen neuen WhatsApp-Dienst für Handwerker: tagesaktuelle Nachrichten, kostenlos und kompakt per WhatsApp. Zum Start wird das „Team Digital“ des Handwerks gesucht: Für das kreativste Teamfoto gibt es einen hochwertigen 3D-Druck des ganzen Teams! Der neue WhatsApp-Dienst bietet ab sofort aktuelle Nachrichten für Handwerksbetriebe: alles Wichtige kurz erklärt als WhatsApp-Nachricht, ausführlichere Infos sind per Link hinterlegt. Der Schwerpunkt des Dienstes liegt auf News und Tipps zu aktuellen Rechtsfragen, Steuern, Personal, Digitalisierung und Strategie. Zudem können die Nutzer Meldungen ihrer Handwerkskammer abonnieren.
Die Aktion „Team Digital“
wendet sich an alle digital interessierten Handwerksbetriebe: Wer sich bei den WhatsApp-News für Handwerker anmeldet und bis zum 15. März ein Foto seines Teams per WhatsApp schickt, hat die Chance auf einen hochwertigen 3D-Druck desTeams. Zusätzlich zu dem individuellen 3D-Schmuckstück für ihren Betrieb können sich die Sieger auf ein tolles Team-Event freuen und erhalten Einblicke in die Möglichkeiten des 3D-
Drucks. Mehr lesen


warschau
Bericht aus Krakau

Krakau überrascht. Unsere Osteuropa-Expertin Angelika Basdorf organisierte eine Pressereise, die im Juni einige JVH-Mitglieder in die Hauptstadt der Woiwodschaft Kleinpolen im Süden unseres Nachbarlandes entführte. "Zahlreiche Bauwerke der Gotik, der Renaissance, des Barock und späterer Epochen der Kunstgeschichte prägen das Stadtbild. Noch im 21. Jahrhundert wird Krakau als heimliche Hauptstadt Polens bezeichnet und gilt als das „Jahrhunderte alte Zentrum des polnischen Staatswesens“, heißt es in nüchternem Tonfall über das 780.000 Einwohner zählende Subzentrum bei Wikipedia. Was Angelika Basdorf dagegen auf der Reise erlebte, was es zu besichtigen gab und warum man von unten einen hervorragenden Blick auf die Geschichte der Stadt erhält, darüber berichtet sie in ihrem Blog https://zeitundlust.wordpress.com/

Foto: Basdorf


Jetzt Zimmer buchen für die IHM 2017!

Die Handwerksmesse wirft ihre langen Schatten voraus. Dieses Mal hat sich der JVH-Vorstand entschieden, ein anderes Hotel als bisher vorzuschlagen und bereits ein günstiges Zimmerangebot erhalten. Download Info Hotel. Es ist das neue H2Hotel unmittelbar gegenüber vom Riemer Messegelände. Dieses Angebot gilt nur bis 24. August 2016, auch wenn es in dem Dokument anders vermerkt ist! Die Preise liegen sonst deutlich höher. Deswegen also schnell die Chance nutzen!


Vorstand JVHDer neu gewählte JVH Vorstand: Michael Hoffmann, Martin Düpper, Michael Thieme, Dr. Andrea Wolter, Alexander Konrad, Julia Danne, Jens Christopher Ulrich (v.l.n.r). Foto: Alfred Bouß

Bekannte und neue Gesichter im JVH-Vorstand

Die Journalistenvereinigung Handwerk wird nach wie vor von Dr. Andrea Wolter als erster Vorsitzenden geleitet. Auf der turnusmäßigen Mitgliederversammlung anlässlich der IHM in München wurde sie einstimmig wiedergewählt. Damit sprach die Versammlung der Pressesprecherin der Handwerkskammer zu Leipzig für vier weitere Jahre das Vertrauen aus. Ihr Stellvertreter heißt wie bisher Jens Christopher Ulrich, Pressesprecher der Handwerkskammer für München und Oberbayern. Ebenfalls erneut angetreten und einstimmig gewählt wurde Alexander Konrad, Pressesprecher der Handwerkskammer Düsseldorf. Neuer Finanzvorstand wurde Michael Thieme, Pressereferent in der Handwerkskammer Frankfurt (Oder). Franz Reisbeck hatte sein Amt als Schatzmeister abgegeben, obwohl in der Versammlung wahre Lobeshymnen auf seine Arbeit zu hören waren. Für Frank Muck und Harald Siebert, die sich beide nicht mehr aufstellen ließen, wurden Julia Danne, Pressesprecherin der Handwerkskammer Hildesheim-Südniedersachsen, Martin Düpper, Leiter Kommunikation der Handwerkskammer Freiburg und Michael Hoffmann, Pressesprecher der Handwerkskammer Münster, gewählt. "Damit sind erstmals nur Personen aus den Kammern im JVH-Vorstand", konstatierte Andrea Wolter. weiterlesen